Hingabe wird in unserer heutigen Zeit oft missverstanden oder mit Selbstaufopferung verwechselt. Wenn ich mich selbst aufopfere, bin ich nicht wirklich mit mir in Kontakt. Ich gebe und gebe, bis ich irgendwann völlig erschöpft bin.
Hingabe bedeutet für mich, eins zu sein – mit mir selbst, mit dem Leben, mit Gott und mit meinem Sein hier auf der Erde.
Es bedeutet, jenseits von Zweifeln, Widerständen und Ängsten meinen Weg zu gehen. Auf mein Herz zu hören, ja, mit ihm zu verschmelzen und mir selbst und Gott zu vertrauen.
Lange Zeit hatte ich Angst, mich dabei zu verlieren. Mich selbst nicht mehr zu spüren und den Weg nicht mehr zurückzufinden, wenn ich loslasse und die Kontrolle aufgebe.
So durfte ich lernen, dass es keine Hingabe ohne Vertrauen gibt. Ich kann mich nur dann ganz hingeben, wenn ich wirklich Vertrauen habe.
Das lässt sich wunderbar beobachten, wenn Kinder den nächsten Entwicklungsschritt machen. Sie brauchen dann besonders viel Halt, Mut und eben das Vertrauen, dass sie sicher sind. Erst dann können sie losgehen und sich auf etwas Neues einlassen.
Bei uns ist es nicht viel anders. Auch wir brauchen Vertrauen, um den nächsten Schritt zu wagen. Auch das ist Hingabe: die Hingabe an den nächsten Schritt.
Hingabe ist keine Erniedrigung
Hingabe wird oft auch mit Dienen gleichgesetzt. Mit Dienen im Sinne, sich selbst zu erniedrigen, sich vor jemand anderem, vor sich selbst oder vor Gott zu verneigen.
Ich verstehe Hingabe so, dass mich dieser Dienst zu mir selbst zurückführt – in die Einheit mit der Göttlichen Quelle.
Sie erniedrigt dich nicht, sondern erfüllt dich.
So wird Hingabe zu reiner Freude und Glückseligkeit.
Das Mantra Om Namah Shivaya ist übrigens DAS Hingabe-Mantra. Es bedeutet sinngemäß mit „Ich verneige mich vor Shiva“ oder Herr, dein Wille geschehe. Mein Wille und dein Wille sind eins.
Letztlich geht es um die Einheit mit Gott.
Darum, dass wir mehr und mehr wieder zu einem Kanal für das Göttliche Licht werden, damit es sich durch uns ins Leben verströmen kann.
Der Weg der Hingabe
Babaji hat mir Anfang des Jahres gesagt, dass 2026 das Jahr der Hingabe ist. Er hat mir einen schmalen, aber sehr lichtvollen Weg gezeigt. Links und rechts davon war es nicht besonders angenehm.
Nun sind wir bereits im Oktober. Hinter mir liegt eine tiefe Schulung darin, auf diesem Lichtweg zu gehen. Jeder Schritt war ein Segen und zugleich eine Herausforderung, ihn wirklich zu bewältigen.
In der Weisheitsschule der Göttlichen Mutter ist Hingabe eine der Hauptenergien.
Erst wenn du dich ganz in die Hingabe begibst, kannst du beginnen zu verstehen, dass alles, was dir im Leben begegnet, auch für dein Wachstum da ist. Dass das Leben dir dient und dir immer wieder genau das zur Verfügung stellt, was dich dabei unterstützt, dich weiterzuentwickeln und mehr und mehr in deine eigene Wahrheit hineinzuwachsen.
Hingabe bedeutet nicht, dich selbst aufzugeben. Sie bedeutet, dich dem Leben anzuvertrauen und dich für das zu öffnen, was durch dich in die Welt kommen möchte.
Und vielleicht beginnt genau dort etwas Wunderbares: wenn wir aufhören, alles kontrollieren zu wollen, und uns erlauben, dem Leben wirklich zu vertrauen.
Om Namah Shivaya
Camina ✨💛🙏💛✨
PS: Für mich ist dieser schmale Lichtweg, unsere Hingabe, aktuell auch eine geniale Möglichkeit, dass das Licht aus unserem Himmel, diese hohen Frequenzen, geschützt und nach einem göttlichen Fahrplan auf die Erde kommen kann
✨ Möchtest du diesen Weg der Hingabe selbst erfahren?
In der Ausbildung zur Heilerin der Göttlichen Mutter kannst du tiefer in diese Energien eintauchen und die Verbindung zur Göttlichen Quelle in dir stärken.
vom 4.–8. November 2026 | vor Ort im Allgäu
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✧ Das Schwarzes Licht der Göttlichen Mutter
✧ Der Fluss des Lebens – zurück in den natürlichen Rhythmus des Seins
Text „Über die Hingabe“ von Camina verfasst am 09.10.2026
