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Über das Sein

Zarte rosa-weiße Apfelblüten im Sonnenlicht – Symbol für Einfach Sein, Natürlichkeit und die Schönheit des gegenwärtigen Augenblicks.

Einfach sein. Ist es wirklich so einfach mit dem Sein?

Wann hast du das letzte Mal das Gefühl gehabt, einfach nur zu sein – ohne etwas leisten, erreichen oder beweisen zu müssen?

Einfach da zu sein. Ganz gegenwärtig. Im Frieden mit dir selbst.

Vielleicht erinnerst du dich an einen Moment in der Natur. An einen Sonnenuntergang, an einen blühenden Baum, an das Rauschen eines Baches. Oder an einen Moment in der Natur, in dem plötzlich alles ganz still wurde und du eine tiefe Verbundenheit gespürt hast. In solchen Augenblicken ahnen wir oft, was Sein wirklich bedeutet.

Über das Sein wird heute viel gesprochen. Und doch ist es gar nicht so einfach zu begreifen, was Sein eigentlich bedeutet. Vielleicht erlauben wir es uns auch gar nicht wirklich, ganz ins Sein zu kommen.

In unserer heutigen Welt wird Sein oft mit Nichtstun verwechselt. Dabei ist es das ja überhaupt nicht.

Das Besondere am Sein ist, dass man es von außen oft gar nicht sehen kann. Es geschieht einfach. Und zwar passiert in diesen Momenten sogar unglaublich viel.

Sein geschieht ohne Wollen

Die eigentliche Herausforderung am Sein ist, dass es ohne Wollen geschieht. Dabei möchten wir doch so gerne mit unserem Sein etwas bewirken. Das tun wir auch – keine Sorge. Nur eben nicht durch bewusste Kontrolle. Und genau das ist eben gar nicht so leicht.

Darin liegt die Kunst des Seins.

Sein bedeutet Fließen

Für mich hat Sein ganz viel mit Fließen zu tun.

Und genau hier beginnt oft die nächste Herausforderung. Denn Fließen hat so gar nichts mit Funktionieren zu tun. Doch genau dieses Funktionieren wird in vielen Bereichen unseres Alltags von uns erwartet.

Deshalb habe ich vor einigen Jahren begonnen, mir bewusst kleine Oasen des Seins zu schaffen. Zeiten nur für mich. Wellness. Stunden in der Natur. Räume der Stille und energetische Seins-Räume.

Hier im Allgäu bin ich von wunderschöner Natur umgeben. Es gibt viele Plätze, an denen ich tief in die Energie des Seins eintauchen kann.

Wundere dich also nicht, wenn du mir irgendwo begegnest und es so aussieht, als würde ich einfach nur tatenlos auf einer Wiese rumliegen.

Es könnte sein, dass ich gerade aus meinem Sein heraus schöpfe, oder dass ich mich mit meinem ganzen Sein verströme.

Vielleicht geschieht in diesem Moment tiefe Heilung – für mich selbst, für die Erde und für alle ihre Wesen.

Genug sein

So hat Sein letztlich auch viel mit Genügen zu tun. Nicht nur dann, wenn wir etwas erreicht haben.

Genug zu Sein, so wie du bist.

Das ist Fülle pur.

Von Herzen,


Wenn dich dieser Impuls berührt hat …

Vielleicht spürst du den Wunsch, dem Sein in deinem eigenen Leben mehr Raum zu geben.

In meiner Begleitung, in Meditationen und in der Weisheitsschule der Göttlichen Mutter öffne ich Räume, in denen du dich wieder mit deiner inneren Quelle verbinden und aus dem Sein heraus leben lernen kannst.


Text „Über das Sein“ vom 05.05.2026